Über die Sinnfindung
Das unruhige Herz.. das Suchen nach Sinn.. das Gefühl, dass die Welt irgendwie so nicht ganz passt, dass sie anders sein sollte.
Du kennst das unruhige Herz, stimmts?
Sonst hättest du nicht auf den Beitrag geklickt.
Das Suchen, aber nicht finden… das Gehetztsein.. Aufreiben zwischen Leistung, Selbstoptimierung und Selbstrettung.
Du hast vielleicht schon als Kind Kummer erlebt, emotionale und körperliche Verletzungen.Musstest vielleicht zu früh erwachsen werden, wo eigentlich noch Schutz und Vertrauen hätten vorherrschen sollen. Dein vegetatives Nervensystem ist im Dauerkriegszustand.
Und du hast – zum eigenen Schutz – dein Herz zugemacht. Dich selbst zum eigenen Retter ernannt. Wenn nicht du selbst, wer ist denn für dich?
Und oft startet das eine lebenslange Suche nach dem Sinn.
Die Welt präsentiert dir ganz viele Lösungen für die Sinnfindung.. den nächsten New-Age-Kick, das nächste Versprechen von gelösten Energien, spirituelle Reisen, dein Seelentier finden, Tiefe finden in Philosophien.
Jemanden oder etwas, das dir den Sinn erklärt.. das Warum? das Wieso?
Und du hast vielleicht alles mal angetestet.
Am Ende aber, warst du wieder so kraftlos und desillusioniert, weil einfach nichts nachhaltig hilft.
Rast- und ruhelos suchst du das fehlende Puzzlestück, das das Loch in deiner Seele verschließt.. alles..
Nur bitte auf gar keinen Fall „den Gott“ der Christen, oder?
Aber.. denk mal kurz an das bekannte Märchen „Aschenputtel“.
Was, wenn wir wie die Schwestern sind?
Diejenigen, die sich die Fersen und Zehen zurechtschneiden, damit der Schuh, der am Ende das schöne Leben und den Prinzen verspricht, unbedingt passt.
Wenn wir einen Schuh passend machen wollen, der nie für uns gedacht war?
Und weil wir uns so sehr anpassen wollen, schneiden wir lieber Stück um Stück unsre Seele kaputt?
Das Eingangs Zitat von Augustinus ist eigentlich länger: „Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“
Augustinus beschreibt damit menschliche Sinnsuche und Sehnsucht, die uns allen im Herzen ist.
Nach christlichem Verständnis findest du dauerhaften Frieden in der ehrlichen Gemeinschaft mit Gott.
Gottes Angebot für dich lautet.
Du musst dich nicht mehr selbst zusammenhalten.
Du darfst abgeben, was zu viel für dich ist.
Gott ist viel weniger weit weg, als du denkst.
Gott ist FÜR Dich.
Nicht der Aschenputtel-Schuh, den wir uns zurechtschneiden, damit wir diesen „Frieden“ haben, der uns aber mehr kostet, als er gibt.
Im Hebräischen, der Sprache, in der das Alte Testament geschrieben ist, steht dafür ein Wort:
Shalom.
Das kennt man als jüdisches Begrüßungswort, doch ist es sehr viel mehr. Eigentlich ist es ein Segen, den man dem anderen wünscht. Es heißt nicht einfach nur Frieden, sondern ganz sein, vollständig, heil.
Heil und ganz sein, weil nichts Wesentliches fehlt.
Weil du in Gott ruhen darfst, statt einen Schuh tragen zu wollen, der gar nicht passt.
Lass uns an die Quelle gehen, die unsere säkulare Welt so oft verleugnet.
Zu altmodisch, zu „uncool“, und häufig mit zu viel Falschinformation oder schlechten Erfahrungen belastet.
Diess Loch in unserer Seele ist kein mysteriöses Geheimnis, das man mit Energien, Ritualen, Selbstoptimierung oder Philosophien stopfen kann.
Es ist Abwesenheit.
Abwesenheit, weil wir die Verbindung zu Gott verloren haben.
Unruhe, Leere, das Suchen nach Sinn ist das Ergebnis.
Nimm Kälte als Beispiel.
Kälte gibt es physikalisch nicht. Was du als Kälte wahrnimmst, ist die Abwesenheit von Wärme.
Genau so Dunkelheit. Auch Dunkelheit gibt es nicht. Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht.
Stell dir diese Verbindung mal wie eine Art Nabelschnur vor, die gekappt wurde, die aber unser geistliches Leben und damit auch unsere Seele hätte nähren sollen.
Wir verhungern.. und das ständige Suchen von „Nahrung“ lässt uns an der Seele krankwerden.
Sehr sehr frei C. S. Lewis (der Autor der „Chroniken von Narnia“) zitiert:
Sitzt in dir ein Hunger, ein Verlangen, das keine Erfahrung dieser Welt wirklich stillen kann, dann ist die nächstliegende Erklärung nicht, dass du noch nicht genug an dir gearbeitet hast, sondern dass du auf etwas ausgerichtet bist, das größer ist als dein Job, deine Beziehung, deine Selbstoptimierung oder dein Ego.
Hunger setzt Speise voraus.
Durst setzt Wasser voraus.
Ein Hunger, den die Welt nicht stillen kann, sagt etwas über die Speise aus.. nicht über dich.
Gott hat sich nicht abgewandt. Er ist hier. Er wartet. Er streckt dir die Hand in Form von Jesus aus.
Ich lade dich ein, Fragen zu stellen, Gott kennenzulernen, alte “Wahrheiten” zu überdenken. Aber auch deinen Kummer oder deine Wut in Worte zu fassen –
Kostenlos.
Einfach eine Unterhaltung. Neue Impulse..
Egal wie weit Du denkst das du entfernt bist, er kommt dir mit ausgestreckten Armen entgegen.
Schreib mir gern.
